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VPN-Software von BullGuard

Frank Ziemann

Mit BullGuard VPN bietet das Sicherheitsunternehmen seit April auch in Deutschland einen VPN-Dienst an. Wir haben BullGuard VPN für Sie getestet.

Das britische Sicherheitsunternehmen BullGuard, bislang vor allem für seine Antivirus-Software bekannt, bietet nun auch einen VPN-Dienst in Deutschland an. BullGuard VPN können Sie auf Rechnern mit Windows oder macOS sowie auf Mobilgeräten mit Android oder iOS nutzen. Der Dienst stellt derzeit Server an 16 Standorten weltweit zur Auswahl bereit.

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Branchenüblich wirbt BullGuard mit einer No-Logs Policy, speichert also keine Informationen über die Internet-Aktivitäten seiner Nutzer.

Im Gegensatz zu etlichen anderen VPN-Anbietern
werden in der Android-App keine Tracker eingesetzt – jedenfalls hat Exodus Privacy keine entdeckt.

Unter den 16 zur Auswahl stehenden Server-Standorten sind neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch Großbritannien, Irland, die USA, Australien und Singapur. Der Wechsel zwischen den Standorten ist jederzeit per Mausklick möglich. Auf Wunsch wählt BullGuard VPN auf Basis verschiedener Parameter wie Server-Auslastung automatisch den zu diesem Zeitpunkt besten Server aus.

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BullGuard VPN soll ab heute auch auf Deutsch verfügbar sein

Konfiguration

Die in den Programmeinstellungen verfügbaren Optionen sind recht übersichtlich. Sie können festlegen, ob BullGuard VPN beim Windows-Start automatisch geladen und ob gleich eine VPN-Verbindung zu einem wählbaren Server hergestellt werden soll. Ferner können Sie den so genannten „Internet Kill Switch“ aktivieren. Dabei handelt es sich um eine Art Notausschalter, der alle Internet-Aktivitäten blockiert, falls die VPN-Verbindung abbricht. Damit vermeiden Sie, plötzlich ungeschützt im Netz unterwegs zu sein.

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In der

Android-App

gibt es andere Optionen. Hier können Sie einstellen, dass die VPN-Verbindung TCP (statt UDP) nutzen soll, falls der gewählte Server dies unterstützt. Außerdem können Sie festlegen, ob bei der Nutzung eines WLANs (Wi-Fi) automatisch eine VPN-Verbindung aufgebaut werden soll. Gleiches können Sie auch für die Mobilfunkverbindung vorgeben. Auch hier gibt es die Option, der VPN-Software die Auswahl des besten Servers zu überlassen. Das in den Einstellungen zu findende Aktivitätsprotokoll wird lokal, auf dem Gerät, geführt. Wenn Sie Unterstützung durch den Hersteller-Support benötigen, können Sie es einsenden. Daten über von Ihnen kontaktierte Websites sind nicht enthalten.

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Die Android-App ist bereits auf Deutsch und kommt ohne Tracker aus

Die Android-App hat ab der neuesten Version 1.4.3 bereits eine deutschsprachige Oberfläche. Allerdings ist die Übersetzung noch nicht perfekt und die Ländernamen sind noch auf Englisch.

Probefahrt

Bei den Tests der VPN-Verbindungen gab es keine Auffälligkeiten. So klappt es zum Beispiel, bei Wahl des passenden Server-Standorts, in der ORF-TVthek Videos abzurufen, die an sich nur aus Österreich abrufbar sind. Bei Downloads liegt die VPN-bedingte Geschwindigkeitseinbuße im niedrigen einstelligen Prozentbereich, verglichen mit Downloads ohne VPN. BullGuard bietet keine auf bestimmte Einsatzzwecke (etwa Video-Streaming) optimierten Server an. Alle Server sollten also für jeden Zweck gleichermaßen taugen.

Preise

BullGuard VPN
unterstützt Windows (ab Version 7), macOS (ab Version 10.11), Android (ab Version 5.0) sowie iOS (ab Version 10). Erhältlich sind Abos mit unbegrenztem Datenvolumen für sechs Monate

(62,99 Euro)

, ein Jahr

(74,99 Euro)

, zwei Jahre

(83,99 Euro)

und drei Jahre

(94,50 Euro)

. Bestehende BullGuard-Kunden erhalten für das erste Jahr 25 Prozent Rabatt. BullGuard bietet eine Geld-zurück-Garantie für die ersten 30 Tage sowie Support rund um die Uhr per Live-Chat und Mail.

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